Wie wir sind...

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  • Klassen

Wieso kommen Schüler / Schülerinnen zu uns?

Der Wechsel basiert meistens auf folgenden Gründen:
- Mobbing / Verfahrene Situationen mit Mitschülern oder Lehrpersonen
- engere Begleitung ist notwendig
- familiäres Umfeld
- psychosomatische Leiden
- Medienunterricht wir begrüsst

Was wollen wir sein? Was ist uns wichtig?

Wir streben eine Oase an für alle Schulkinder die sich aus verschiednen Gründen nicht mehr wohl fühlen in ihrer momentanen Umgebung / Situation oder ein individuelleres Schulsystem brauchen. Respekt, Ehrlichkeit und Toleranz sind wichtige Punkte im Umgang miteinander. Wenn wir merken, dass der Schüler oder die Schülerin bereit ist an den Defiziten zu arbeiten oder einen Neuanfang zu machen, dann sind wir die richtige Adresse.

Was mögen wir nicht?

Oftmals wird uns angehaftet, dass wir 'schwierige' Kinder haben. Aus oben genannten Gründen möchten wir uns klar von dieser Aussage distanzieren. Schüler oder Schülerinnen die sich destruktiv verhalten oder mehr damit beschäftigt sind Mitschüler zu belästigen haben bei uns keinen Platz. Wir sind keine Schule für schwererziehbare Kinder. Dafür gibt es andere Institutionen.

Tagesprimarschule

Die Schulkinder werden bei uns von morgens bis nachmittags betreut.
Die Tagesschulstruktur erlaubt es, dass auch andere Aufgaben und Verantwortungen ausserhalb des Schulbereiches wahrgenommen und gelebt werden können. Die Selbst- sowie Sozialkompetenz erhält in der ganztäglichen Arbeit einen ganz anderen Stellenwert. Wir begleiten, korrigieren und unterstützen die Kinder dabei.
Am Morgen werden die Schulkinder abgeholt, unterrichtet, verpflegt, in ihrer Freizeitaktivität unterstützt und am Nachmittag wieder zurückgebracht. Das gemeinsame Mittagessen soll die Beziehung zur Schule und den anderen Schüler oder Schülerinnen verstärken und die Eltern zugleich entlasten.

 

Individualisierend

Die Schulkinder werden ihrer Schulstufe entsprechend individuell gefördert und gefordert. Dies bedeutet für uns die Probleme sowie die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Schüler und Schülerinnen zu analysieren und darauf zu reagieren.
Hochbegabte Schüler oder Schülerinnen sowie Schulkinder mit Teilleistungsschwächen haben bei uns genau so Platz und können ihren Bedürfnissen entsprechend optimal betreut werden.
Im Rahmen des Planunterrichts erhält jeder Schüler oder Schülerin ein individuell abgestimmter Wochenplan.

 

Medienkompetenz

In der heutigen Wissens- und Kommunikationsgesellschaft ist die Medienkompetenz ein wichtiger, erwünschter Erziehungsbereich der Wirtschaft.
Wir erachten es als wichtig, dass die Schulkinder die Grundlagen für die Arbeit mit dem PC erlernen und anwenden können. Dies ist ein wichtiger Schwerpunkt unseres Schulkonzepts.
Die enormen Möglichkeiten des Mediums Computer öffnen uns zugleich neue Wege in der Begabungsförderung oder in der Arbeit mit allen unterschiedlichen Lerntypen, sprich Individualisierung.

 

Schulstruktur

Eine Schule bewegt sich im stetigen Wandel. Als kleine Schule mit unkomplizierten Strukturen sind wir sehr flexibel und können schnell erwünschte Veränderungen umsetzen, um der sich dauernd entwickelnden Wirtschaft gerecht zu werden.

 

staatlich bewilligt

Unserer Schule liegt dieses Konzept zugrunde. Dies erlaubt uns unter anderem den Stufenwechsel von einer öffentlichen Schule an unsere Privatschule oder umgekehrt.
Die Schulaufsicht wird von der kantonalen Schulbehörde wahrgenommen.

 

Kleingruppenunterricht

Wir unterrichten in der Planarbeit (Mathematik, Deutsch) und in den Fremdsprachen in Kleingruppen von maximal zehn Schulkindern. Dies erlaubt uns die enge, persönliche und individuelle Begleitung die jedes Schulkind braucht.
Die Lehrperson kann sich bei einer Kleingruppe auf das Wesentliche konzentrieren - das Kind!

 

Zwischenjahr für Sechstklässler

Ergänzend zu den sechs Primarschuljahren bietet die schulmedia.ch ein Zwischenjahr an. In diesem siebten Primarjahr werden stoffliche Lücken mit Lernstanderfassungen geortet, welche mit einem individuell auf den Schülerin oder den Schüler angepassten Jahresprogramm geschlossen werden können. Dies kann unter Umständen einen besseren Sprung in eine weiterführende Stufe ermöglichen.

 

familiäres Umfeld

Einen respektvollen Umgang miteinander erachten wir als Muss in unserer Schulgemeinschaft. Ganz nach dem Motto: Einer für alle - alle für einen, wollen wir unser Schulschiff gemeinsam bewegen! Die Schulkinder lernen mit verschiedenen Aufgaben (Ämtli) ihre Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen. Somit können Sie ihre Qualitäten auch in anderen Bereichen beweisen, was hilft das Selbstvertrauen zu stärken. Der angemessene und nahe Zugang zur Lehrperson als Coach oder Begleiter erachten wir als sehr zentral. Wir sind davon überzeugt: Erst wenn sich das Schulkind in seinem Umfeld wohl fühlt, kann effizient gefordert und gelernt werden!

 

Tierpädagogik

Ein Klassenhund ermöglicht oftmals Zugänge zu Schulkindern, die auf normaler Ebene nicht möglich sind. Speziell Hunde sind sehr empfindlich für Atmosphäre und Spannung. Sie sind daher in der Lage tief greifenden Einfluss auf die Beziehungsdynamik der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zu nehmen. Der Hund fördert Kontakt und Kommunikation, motiviert zu Bewegung, Berührung und Interaktion. Die emotionale sowie soziale Entwicklung der Schulkinder wird dadurch unterstützt. Bei schwer zugänglichen Kindern kann ein Tier Blockaden lösen und Zuflucht schaffen.

 

Entwicklungspotential

Neue Lehr- und Lernformen sind bei uns kein Fremdwort und werden tagtäglich umgesetzt. Der Planunterricht ist dabei ein zentrales Arbeitsinstrument. Die Kinder werden dabei zu Selbständigkeit erzogen.
Als junge, dynamische Schule wollen wir uns auch in Zukunft weiterentwickeln. Ideen und Projekte werden uns stets begleiten.

Das Kind als Individuum

Jedes Kind ist ein eigenständiges Individuum. Es hat seine Stärken und Schwächen. Die Schule fördert das Kind in seinen Stärken und unterstützt es im Umgang mit seinen Schwächen.

Die schulmedia.ch…

  • Lehrt das Kind mit seinen Stärken und Schwächen umzugehen.
  • Vermittelt den Unterrichtsinhalt gemäss dem Lehrplan des Kantons individuell, d.h. dem Tempo und den Fähigkeiten des einzelnen Kindes angepasst.
  • Analysiert spezielle Schulschwierigkeiten und Teilleistungsschwächen und versucht sie mit speziellen Förderprogrammen zu beheben. Dabei ist eine Zusammenarbeit mit dem SPD oder anderen Spezialisten eine Möglichkeit.
  • Individualisiert in Kleingruppen von höchstens zehn Schulkindern.

Das Kind als Mitglied einer Gemeinschaft

Das Kind ist in der Schule und in seiner Familie Mitglied einer Gemeinschaft. Es muss auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Gruppenmitglieder Rücksicht nehmen und seinen Beitrag zum Ganzen leisten. Gleichzeitig muss es seinen Platz in der Gruppenkonstellation finden und sich an Strukturen halten, die das Zusammenleben ermöglichen.

Die schulmedia.ch…

  • Unterrichtet in einer Mehrklassengruppe.
  • Setzt Strukturen für das Zusammenleben und –arbeiten.
  • Hat eine Tagesstruktur, welches dem Kind ermöglicht andere Begabungen neben der Schule zu leben und entdecken.
  • Bietet den Schulkindern die Möglichkeit Fähigkeiten in anderen Bereichen zeigen.
  • Fördert durch verschiedene ‚Ämtli‘ die Schülerinnen und Schüler dazu für die Gemeinschaft und die Schule Verantwortung zu übernehmen.

Falls sich ein Schulkind willentlich den Regeln unserer Gemeinschaft in untragbarem Masse widersetzt, ist ein Ausschluss jederzeit möglich. Dabei gelten die Austrittsregelungen.

Die Schule als Vorbereitung auf die Gesellschaft

Die Schule muss in ihren Bemühungen stets den Fokus auf die zukünftigen Anforderungen der Wirtschaft legen.

Die schulmedia.ch…

  • Bietet in einem Zwischenjahr nach der 6. Primarklasse die Möglichkeit an Vergessenes aufzuholen, Verpasstes nachzuholen und Lücken zu schliessen. Dabei wird in einem zusätzlichen 7. Primarschuljahr der Lernstoff vertieft und gefestigt.
  • Orientiert sich bezüglich Schülerinnen- und Schülerbeurteilung, Promotionsbedingungen und Stundentafel an den Richtlinien des Kantons.
  • Setzt sich für ein computerunterstütztes Lernen ein.

Zu Beginn des Schuljahres oder bei Eintritt innerhalb des Jahres wird in den Planfächern Mathematik und Deutsch sowie in den Fremdsprachen eine Lernstanderfassung gemacht, die sich an den kantonalen Lehrzielen orientiert. Anhand der Auswertung, der Bedürfnisabklärung der Eltern sowie des Schulkindes gibt es ein Startgespräch. Aufgrund dessen werden Ziele in allen drei Kompetenzbereichen sowie die individuelle Jahresplanung zusammengestellt. Von Ferien zu Ferien werden die Stoffinhalte im Bereich Deutsch und Mathematik überprüft und angepasst. Der Jahresplan kann jederzeit flexibel geändert werden. Je nach Selbständigkeit und Alter des Schulkindes wird die Planarbeit selber organisiert (Zeitpunkt der Mathematik- oder Deutscharbeit) oder durch die Lehrperson stärker definiert.

Der Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger pädagogischer Grundsatz. Das Schuljahr wird mit einem Startgespräch (Sommer bis Herbstferien oder bei Schuleintritt) eröffnet. Dabei werden die Bedürfnisse der Eltern und der Kinder geklärt und die Lernstanderfassungen besprochen, worauf danach die Jahresplanung basiert. Im Startgespräch werden in den Bereichen Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz in der Regel je ein Ziel definiert. Diese Ziele werden wöchentlich von den Kindern selbst beurteilt und sind auf dem Wochenplan immer ersichtlich. Alle vier bis sechs Wochen wird Rücksprache mit den Eltern genommen um die Ziele zu besprechen oder neu zu definieren.

Grundsätzlich gilt folgender Terminraster für die Elternarbeit:


Zeitpunkt

Was

Sommer - Herbstferien

Startgespräch (mit Schulkinder)
Ort: schulmedia.ch oder bei den Familien zuhause

  • Definieren von Zielen in der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz
  • Bedürfnisabklärung Eltern / Kind analysieren
  • Auswertung Lernstanderfassungen

Oktober

Elternabend (ohne Schulkinder)
Ort: schulmedia.ch

  • Gegenseitiges Kennenlernen der Eltern und Lehrpersonen
  • Einblick in die Arbeitsinstrumente und Umgebung erhalten

November - Dezember

Übertrittsabend (mit Schulkinder) – fakultativ
Ort: schulmedia.ch

  • Verschiedene Schulstufen kennenlernen
  • Rechtliche Grundlagen OW und NW
  • Alternative Schulstufen
  • Klärung von Fragen

Weihnachts - Fasnachtsferien

Abschlussgespräch 1. Semester & Übertrittsempfehlung
Ort: schulmedia.ch oder bei den Familien zuhause

  • Beurteilung Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz
  • Ziele des Startgespräches analysieren und evtl. neu definieren für das zweite Semester.
  • Jahresplanung (Änderungen)
  • Übertritt klären

Mai - Juni

Spätester Termin für definitive Anmeldungen Übertritt
Anmerkung: Schulkindern besuchen zum Teil lediglich ein Jahr die schulmedia.ch. Um eine ganzheitliche und adäquate Beurteilung für den Übertritt zu machen benötigen wir zum Teil die grösstmögliche Zeitspanne. Sobald jedoch ein Entscheid feststeht, wird dieser kommuniziert. Wir werden die entsprechenden Schulleitungen oder weiterführenden Schulen in den Osterferien orientieren über allfällige provisorische Schulplätze.

Juni

Abschlussgespräch (2. Semester)
Ort: schulmedia.ch oder bei den Familien zuhause

  • Ziele überprüfen und abschliessen
  • Feedback Eltern

Juli

Abschlussabend
Ort: schulmedia.ch

  • Präsentation Ausflüge und Events des vergangenen Schuljahres
  • Verabschiedung von Abgängern
  • Gemeinsamer Abschluss

Die schulmedia.ch unterrichtet sämtliche sechs Primarstufen. Das Zwischenjahr ist ein zusätzliches, fakultatives siebtes Primarschuljahr. Nach der 6. PS (Primarschule/-stufe) oder dem ZJP (Zwischenjahr Primarschule) folgt der Übertritt in eine weiterführende Schule oder die Oberstufe der schulmedia.ch (in Planung).